Vejers


Nicht mehr und nicht weniger ist Vejers-Strand:

Nordsee, Strand, Dünen, Wald, Seen, Hirsche und viel Ruhe.

Vejers-Strand

ist ein kleiner dänischer Ferienort mit nur 27 Einwohnern, aber einer Vielzahl an Ferienhäusern. Der Ort unterteilt sich in die Teile Vejers und Vejers Strand. Vejers Strand hat im Jahre  2011 ganze 22 gemeldete ständige Bewohner und über 500 Ferienhäuser aller Kategorien.  Der lange breite Strand zieht sich endlos hin und ist sowohl bei Wassersportlern wie Surfern, Seglern und Schwimmern, als auch bei Reitern sehr beliebt. Außerdem freuen sich Kiter über den endlosen Strand. Besucht bitte folgende Site: www.vejers.com

Es gibt keine Disco, dafür die Räucherei "Knudedyb". Es gibt keine Animationen, dafür einen großen Spielplatz. Es gibt keine Nobelboutiquen sondern authentische Läden und es gibt die Dropskogeri. In Vejers regiert das hygellige.

Geschichte

Der Ferienort Vejers an der Westküste Jütlands kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Schreibweise des Ortes wurde im Jahre 1931 festgelegt. 

Die Historie ist geprägt von verwegenen Fischern, tückischen Riffen und gefährlichen Klippen.

In schriftlichen Quellen wird Vejers erstmalig im Jahre 1443 als Wedersoe genannt. In Karten taucht der Ort erstmalig im Jahre 1642 auf. Der Kartograph Meiers benennt den Ort Weyers als Ort der an einem See liegend. Der Ort war damals etwa 3 Kilometer von der Nordsee entfernt und hatte an der Küste an Fischerdorf Vesterside. Das Meer vor Weyers war voller tückischen Riffe, welche den Seeleuten bekannt waren und von ihnen sehr gefürchtet wurde. Eines der gefährlichsten war das Horns Rev welches von holländischen Seefahrern auch "Duivels Horn" genannt wurde. Unzählige Segler sind auf Horns Rev untergegangen.

Um 1900 erkanten die Fischer, dass mit wohlhabenden dänischen Familien im Sommer viel Geld zu verdienen ist. Denn es galt als mondän im Sommer einige Wochen an der Nordsee zu verbringen. So wurde aus dem Fischerdorf nach und nach eine Sommerfrische und Dänemarks erstes und damlas einzigstes Nordseebad. Es enstanden zu dieser Zeit die ersten Ferienhäuser.

unsere Reisen:

2013 Oktober

Es reisten:

Evelyn und Helmut

zu Besuch kamen: Mads, Mareike und Alexander


Wir wohnten:

Vejers Strand, Nalevej 9 gebucht bei den hygelligen Dänen (Haus Nummer 58


Sonnabend, 12.10.2013

um 6:45 Uhr starteten wir in Jork bei trockenem Wetter. Wir wollten auf jeden Fall die Rader Hochbrücke vor dem Frühstück hinterunslassen. Denn die Brücke ist in jeder Richtung nur für PKW auf einer Spur befahrbar, somit entstehen hier täglich entsprechenden Staus. 

Gegen 8:15 Uhr waren wir am Autohof Wikingerland Jagel (Abfahrt Nummer 6 Jagel) zum Tanken und zum Frühstück. Die fertigen Brötchen lagen wohl schon etwas länger in der Auslage, demnächst also wieder selbst zusammenstellen.

Kurz vor 9:00 Uhr ging es weiter die A 7 (E45) über Kolping, Esbjerg, nach Vejers-Strand, was wir um 11:00 Uhr erreichten. Karin von den hygelligen Dänen begrüßte mich herzlich mit: "Helmut ist da". Nach dem Austausch vieler Neuigkeiten bekam ich den Schlüssel vom Haus Nummer 58. Ein modernes tolles Haus, was in jeder Hinsicht zu empfehlen ist. Die Eigentümer (Familie Hansen) zeigten viel Geschmack bei der abgestimmten Einrichtung. Dankbar nehmen wir das Angebot "kostenlos Holz nutzen" an.

Am Nachmittag fuhren wir nochmals nach Esbjerg um passende Bettlaken zu kaufen, denn wir haben ein Doppelbett mit einer Breite von 180 cm und hatten wieder mal nur 2 Einzellaken mit 90cm Breite mit. Gute Angebote hat das Jysk Bettenlager (dänisches Bettenlager). Außerdem nuutzten wir das große Angebot bei Bilka, Esbjerg und kauften einiges an Lebensmittel. Nach der Rückkehr machten wir bei schönem Wetter noch einen Spaziergang.

Bei einem ruhigen Krimi-Fernsehabend klang der Tag aus.


Sonntag, 13.10.2013

Ein ganzer Tag ohne Autofahrt. Dafür aber 90 Minuten Spaziergang durch die Dünenlandschaft zum Strand. Einkaufen bei Spar im Ort. Ein ruhiger sonniger gemütlicher Sonntag.


Montag, 14.10.2013

Heute kommen die jungen Eßer's

.Zum Einkaufen und zum Bummeln fuhren wir nach Blavand. Der Ort bietet alles was man braucht: Lebensmittel, Kerzen, Textilien, Spielwaren, Wohnungsaccesoirs und vieles andere. Es ist immer einen Besuch wert.



Auf jeden Fall sollte der Leuchtturm besucht werden











Dienstag, 15.10.2013

An diesem Tag besuchten wir bei regnerischem Wetter Esbjerg.

Nachdem Dänemark im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 die Herzogtümer Schleswig und Holstein verloren hatte, hatte das Königreich keinen leistungsfähigen Nordseehafen mehr. Deshalb beschloss die Regierung im Jahre 1869 den Bau eines Hafens in Esbjerg, der zugleich einen Eisenbahnanschluss erhielt. Der Bau dieses neuen befestigten Hafens bewirkte, dass Fischerei und Seefahrt aus den umliegenden Gebieten nach Esbjerg zogen und der Ort einen schnellen Aufschwung erlebte. Der Hafen musste mehrfach erweitert werden. 

Heute spielt der Offshore-Bereich eine große Rolle für die Wirtschaft der Stadt. 

Die Stadt hat den wichtigsten Nordseehafen des Landes, hier steht auch dasKraftwerk Esbjerg.

Von Esbjerg aus gibt es Fährverbindungen nach Großbritannien (Harwich) undFanø (Nordby). Im Nordosten von Esbjerg, außerhalb des Stadtgebietes, befindet sich der Flughafen Esbjerg Lufthavn. Von hier starten mehrmals täglich Flüge nach Großbritannien und Norwegen sowie Versorgungshubschrauber zu den Nordseeölfeldern.

Der Wasserturm von Esbjerg, 1897 erbaut, ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Als Vorbild diente das Nassauer Haus in Nürnberg. Im Wasserturm sind eine permanente Ausstellung über den Wasserturm von Esbjerg und europäische Wassertürme sowie andere, wechselnde Ausstellungen zu sehen. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das 1994/95 vom Künstler Svend Wiig Hansen geschaffene Monument „Der Mensch am Meer“, welches Reisende auf See begrüßt.


© Helmut Eßer 2015