Niederlande


Amsterdam März 2015


25.3.2015 bis 26.3.2015

Start: Mittwoch 25.3.2015 um 8:00 Uhr                         

es waren dabei: Evelyn, Helmut

Route: Jork > Sittensen > Bremen > Osnabrück > Amsterdam 

Wissenwertes: wir wollten das Anne Frank Haus besuchen

Übernachtung:

Hotel Central Park, Waldeck Pyrmontlaan 9, 1075 BT Amsterdam

Das Zimmer: klein, sauber, Flachbildschirm, Wasserkocher für Kaffee und Tee.

Das Bad: klein, sauber, Fön

Das Frühstück: reichliches Büffet mit Ei, Müsli, Brötchen, Wurst, Käse, Kaffee, Tee

Die Kosten: Übernachtung 54 € über HRS, Parken 15 € 

Positiv: freundliches Personal, sauberes Zimmer, gutes Frühstücksbüffet, Parkplatz auf dem Hof, zentral am Vondel-Park

Negativ: kleines Zimmer, hohe Parkgebühren in Amsterdam

wir besuchten:

den Vondelpark

Auch im März ein schöner Park, mit vielen Menschen, mit vielen Läufern, mit vielen Radfahrern.

Vom Hotel aus ein idealer Spazierweg zum Zentrum



den Leidseplein

Der Leidsplein ist bei den Niederländern und den Touristen ein beliebtes Vergnügungsviertel mit internationalen Restaurants, Bars und Cafés. Hier liegen auch viele Theater.


das ANNE FRANK HUIS

Wir haben es als eine Pflicht empfunden das Anne Frank Haus zu besichtigen. Ein Lob für die Gestalter des Museums. Eindrucksvoll ist zu empfinden wie sich 8 Personen zwischen 1942 und 1944  vor den Schwergen des Nazi-Regims versteckten. Sie wurden im August 1944 verraten und bis auf Otto Frank alle in Konzentrationslagern umgebracht.

Auf jeden Fall sollte man die Eintrittskarten vorab buchen, um stundenlanges Warten zu vermeiden



das Centrum:

Das Centrum erkundeten wir durch den Spaziergang vom Parkhaus zum Anne Frank Haus und zurück. Vorher haben wir das Anne Frank Haus mit dem Auto angesteuert. Hierzu braucht man viel Ruhe um sich auf den Straßen an den Grachten durchzukämpfen. Vor alem weil am Donnerstag der Müll geleert wurde und wir somit immer wieder einen Müllwagen vor uns hatten. Trotz der Anstrengung sehr empfehlenswert. Vorsicht vor den Radfahrern.


gutes Essen:

gab es bei Peppino, Leidkruisstratt 30-32

Wie der Name erkennen läßt, handdelt es sich um einen Italiener. Wir hatten ein Menü und Bezahlten für 2Personen 38,75 € (inklusiv Getränke).


Im t Smalle Cafe, Eglamtiersgracht 12


war es urgemütlich. Wir tranken Kakao, Espresso und aßen ein Stück Apeltarte.

Bezahlt haben wir 10,80 €





was man kaufen könnte: alles, doch wir kauften dieses Mal nichts

was ist außerdem noch zu besuchen:

 - der Jordan, ein Viertel mit vielen kleinen Geschäften

 - die vielen Museen

wir parkten:


…und bezahlten für 3:44 H = 24 €




und nun die Fotos (einmal klicken):

zum Schluss habe ich noch etwas:

Wenn jemand eine Reise macht, hat er was zuerzählen. Dieses gilt auch für die 2 Tage Amsterdam.

Das Frühstück:

Ein ganz normales Frühstück in einem kleinen Raum des Hotels Central Park, Amsterdam. Es gab keinen Anlas zur Kritik. Es war alles da: die Brötchen, die Butter, der Käse, die Wurst, die Marmelade, der Kaffee, der Tee, das Müsli. Alle Personen sitzen an den Tischen und freuen sich auf den Tag. Leise Musik berieselt den Raum und es war alles in allem friedlich.

Doch dann wurde es laut: „Was soll das? Was lachen sie mich aus? Ich lasse mich von Ihnen nicht anmachen. Ich bin zwar Deutscher, aber nicht doof.“

Hier pöbelte eine Person (wohl aus Deutschland) bekleidet mit einer 3 Streifen Trainingshose, korpulenter Erscheingung, wohl um die 40, grundlos in dem netten Hotel. Da keiner auf das Pöbeln der Person reagierte, war er ruhig. Er setzte sich zu seiner Begleitung und die 4 Personen meckerten an Ihrem Tisch über: Parkgebühren, kleines Zimmer, nur 2 deutsche Fernsehprogramme. Wir dachten jetzt muss doch jeden Moment die verstecjte Kamera auftauchen. Aber all dieses war echt.

Wir hatten den hässlichen Deutschen kennengelernt, wie er eigentlich nur in Satiren auftaucht. Aber das Leben ist schlimmer als jede Satire.

Das Autofahren:

Mutig wie ich auch in einer fremden Stadt bin, versuchte ich das Anne Frank Haus anzusteuern. Ich wollte wissen wo wir um 13 Uhr sein wollten, denn wir für diese Uhrzeit den Besuch gebucht. Vom Hotel zeigte das Navigationssystem 15 Minuten an. Für jeden der in Amsterdam mit dem Auto fährt muss man die Verkehrshierarchie beachten:

Die Stadt gehört den Radfahren, also vorne, hinten, rechts und links überall Radfahrer. Weitere Besonderheiten (insbesondere im Zentrum):

 -  die Straßen sind meistens Einbahnstraßen und haben keine Parkmöglichkeiten,

 - auf dem Fussweg kannst du nicht gehen, da hier Fahrräder stehen,

 - wenn ein Auto ausgeladen oder beladen wird muss du einfach warten bis die Be- oder Entladung erledigt wird,

 - neben Radfahrern, Fußgängern tauchen immer wieder Straßenbahnen auf.

Wenn du diese alle vorbei gelassen hast, dann darfst du als normaler Autofahrer dich bewegen.

Man muss auch den Mut haben, entgegen der Richtung in einer Einbahnstraße zu fahren. Mir passierte, dass die Straße in welche ich links rein fahren wolte durch 3 Hütchen gesperrt war. Zurück ging es nicht, vorwärts war die Straße gesperrt als Einbahnstraße, das gleiche galt für die Straße rechts welche ebenfalls eine Einbahnstraße war und für die Einfahrt aus meiner Richtung gesperrt war. Ich entschied mich für geradeaus. Scheinbar sind die Menschen in Amsterdam so etwas gewohnt, denn keiner hupte oder schimpfte.

Es ging alles gut.

Im Parkhaus:

Auch eine gute Tat vollbrachten wir. Da ich das Parkticket mit der Kreditkarte bezahlen wollte, muss man die Karte in den entsprechenden Schlitz stecken. Doch es steckte bereits eine Karte drin. So drückte ich, am nicht besetzten Schalte den Sprechknopf und wurde auf Deutsch verstanden. Die Karte wurde abgeholt, und somit entstand hoffentlich für den Besitzer keinen Schaden.

zurück am:  26.3.2015 um 19:00 Uhr in Jork

Route: Amsterdam > Osnabrück > Bremen > Sitensen > Jork

Danke an die Sponsoren aus Harsefeld.

© Helmut Eßer 2015